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Eine große Liebe(stragödie) zwischen Spanien und Portugal: Inês de Castro und D. Pedro

 

Grabstelle von Inês de Castro und D. Pedro

Inês de Castro, Tochter eines galicischen Adeligen, kam 1340 mit der kastilischen Prinzessin Constança Manuel nach Portugal. Constança musste aus politischen Gründen den portugiesischen Thronfolger D. Pedro heiraten, Inês war damals ihre Hofdame. D. Pedro verliebte sich in Inês: Trotz seiner Ehe traf der Infant Inês regelmäßig in den Gärten der Quinta das Lágrimas... .

Alfons IV. missbilligte dieses auf Schärfste und wies Inês 1344 außer Landes. Als Constança Manuel 1345 kurz nach der Geburt des Thronerben verstarb, holte D. Pedro gegen den ausdrücklichen Befehl seines Vaters Inês zurück. 

 Coimbra

Nur vier glückliche Jahre lang durften Pedro und Inês mit ihren drei Kindern im Palast Paços de Santa Clara in Coimbra leben, da die Ehe der strengen Zensur durch den Hof unterlag; letzterer über auf D. Alfonso IV starken Druck aus, da es nun offizielle Thronfolger von beiden der Frauen D. Pedros gab. Alfons IV. rief schließlich einen Kronrat ein, auf welchem er Inês des Hochverrats anklagte, selbst das Urteil fällte und am 7. Januar 1355 hinrichten ließ: D. Pedro soll sich auf der Jagd befunden haben, als drei gedungene Mörder in das Landhaus bei Coimbra eindrangen, in dem Inês lebte, und sie dort enthauptet haben. Peter soll nach seiner Rückkehr von der Jagd den abgetrennten Kopf seiner Geliebten gefunden haben. Als D. Pedro im Jahr 1357 nach langen Jahren der Zerwürfnis und Fehde mit seinem Vater selbst den Thron bestieg, ließ er die Mörder der Inês festnehmen, sie umbringen und ihnen das Herz herausreißen. Fortan musste er mit dem Beinamen Le Cruel – der Grausame – leben.

Palast Paços de Santa Clara in Coimbra

Und nun wird es morbide: Der Legende nach soll Dom Pedro I. den Auftrag erteilt haben, den Körper der Inês aus dem Kloster Santa Clara, in dem sie bereits fünf Jahre ruhte, in die Kathedrale von Coimbra zu überführen, um sie feierlich krönen zu lassen. Denn Papst Innocenz VI. weigerte sich empört, die Kinder der verstorbenen Mätresse des Königs zu legitimieren. Dies sei unmöglich, da Inês de Castro niemals zur Königin gekrönt worden sei... . Die Legende beschreibt nun ausführlich, dass in der Kathedrale von Coimbra zwei Thronsessel aufgestellt wurden: Auf den einen platzierte man Inês, der andere Thron war für D. Pedro bestimmt. Die Tote war mit den Krönungsgewändern bekleidet, mit Juwelen übersät, auf dem Kopf trug sie die Königskrone. Der gesamte Hof, der ja von der Verschwörung und dem Todesurteil gegen Inês gewusst hatte, musste ihr die Ehre erweisen und ihre Hand küssen.

Historisch beweisen lässt sich dies alles leider nicht – und der aufmerksame Leser fragt sich sicherlich, wie auch ich, wie man einer Enthaupteten eine Krone aufsetzen kann.... aber es ist halt eine Legende!

Nachgewiesen ist jedoch, dass D. Pedro I. nach seiner Thronbesteigung behauptete, er habe während der Regierungszeit seines Vaters Inês de Castro heimlich geheiratet und dass er die drei Kinder aus dieser Beziehung als ehelich anerkannte. 

Kloster Mosteiro Real de Alcobaça

Er ordnete die Überführung des Leichnams der Inês von Coimbra zum Kloster Mosteiro Real de Alcobaça an und ließ zwei prachtvolle Grabmäler bauen, in denen er an der Seite seiner ewigen Geliebten ruhen sollte.

Die beiden Särge wurden auf Wunsch des Königs so aufgestellt, dass die beiden Liebenden sich am Tage der Auferstehung am jüngsten Tag direkt in die Augen sehen konnten. Wie Untersuchungen im letzten Jahrzehnt des vergangenen Jahrhunderts gezeigt haben, ruhen die Körper noch heute in dieser Stellung. 

Kloster Mosteiro Real de Alcobaça

Viele portugiesische Brautpaare fahren auch heutzutage direkt am Tag der Hochzeit zum Kloster von Alcobaça, um sich vor den Gräbern der beiden großen Liebenden ewige Treue zu versprechen!

Portugals großer Nationaldichter Luís de Camões formulierte im 3. Lied seiner Lusíadas, welches Inês de Castro gewidmet ist: „Liebe ist ihr Name und Tränen ihre Welle.“ Die rührende, wenn auch etwas schaurige Liebesgeschichte zwischen einer spanischen Adligen und einem portugiesischen Herrscher inspirierte zudem viele andere Poeten... .

Fotos:© GFVW - ausser Grabmal oben: ©maartenhoek - Fotalia 
Quellen: Wikipedia, lendasdeportugal.no.sapo.pt, visitcentro.com

A Lenda de Pedro e Inês

Apesar do casamento, o Infante marcava encontros românticos com Inês nos jardins da Quinta das Lágrimas. Depois da morte de D. Constança em 1345, D. Pedro passou a viver maritalmente com Inês, o que acabou por afrontar o rei D. Afonso IV, seu pai, que condenava de forma veemente a ligação, e provocou forte reprovação da corte e do povo.
Durante anos, Pedro e Inês viveram nos Paços de Santa Clara, em Coimbra, com os seus três filhos. Mas o crescendo de censura à união por parte da corte pressionava constantemente D. Afonso IV, que acabou por mandar assassinar Inês de Castro em Janeiro de 1355. Louco de dor, Pedro liderou uma revolta contra o rei, nunca perdoando ao pai o assassinato da amada. Quando finalmente assumiu a coroa em 1357, D. Pedro mandou prender e matar os assassinos de Inês, arrancando-lhes o coração, o que lhe valeu o cognome de o Cruel.

Mais tarde, jurando que se havia casado secretamente com Inês de Castro, D. Pedro impôs o seu reconhecimento como rainha de Portugal. Em Abril de 1360, ordenou a trasladação o corpo de Inês de Coimbra para o Mosteiro Real de Alcobaça, onde mandou construir dois magníficos túmulos, para que pudesse descansar para sempre ao lado da sua eterna amada. Assim ficaria imortalizada em pedra a mais arrebatadora história de amor portuguesa.

 

  

 

 

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