Mein Schreibtisch in der Algarve

Minha escravaninha no Algarve

Neue Streikwelle beginnt...

09.11.2013: Am letzten Donnerstag streikten Bus- und Bahn, am Freitag folgte der öffentliche Dienst mit Müllabfuhr, Krankenhäusern und Schulen. Portugals Regierung will durch Milliarden-Einsparungen und neue Abgaben das Defizit der öffentlichen Haushalte von 5,5 Prozent in diesem Jahr auf vier Prozent im Jahr 2014 senken.

Der Haushalt sieht Einsparungen von fast vier Milliarden Euro vor und soll Ende November endgültig verabschiedet werden. Denn das ärmste Land Westeuropas möchte sich noch vor Ablauf Hilfsprogramm Mitte 2014 wieder selbst finanzieren können. Die Gewerkschaften hatten zu dem landesweiten Generalstreik aufgerufen. 

Steuererhöhungen einerseits und Abstriche bei Lohn, Rente und Arbeitslosengeld andererseits treffen große Teile der Bevölkerung hart. Viele Menschen haben ihre Arbeitsstelle verloren. Zwar wies das zweite Quartal ein leichtes Wirtschaftswachstum auf und die Zahl der Arbeitslosen ging in diesem Sommer leicht zurück. Doch aktuell sind immer noch etwa 17 Prozent der Portugiesen arbeitslos gemeldet. Die Zeit, in der jetzt noch Arbeitslosenhilfe gezahlt wird, wurde von 36 Monaten auf 18 Monate reduziert. Vier Feiertage wurden gestrichen, die Zahl der Urlaubstage von 25 auf 22 reduziert und die Wochenarbeitszeit im öffentlichen Dienst von 35 auf 40 Stunden erhöht.

Lesen Sie hierden Originalbericht von Tanja Schuhbauer.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen